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Ausstellung   vermittlungsstelle _b, konzeptraum für kunst und design

hallesche formen – schule macht gefäße

Die neben dem Bauhaus und der HfG Ulm bedeutendste deutsche Gestaltungsschule wird 100 Jahre alt – und sprüht vor Leben. Zunächst kunsthandwerklich orientiert, öffnete sich die Schule bald der seriellen Gestaltung. Einen ersten Höhepunkt der Zusammenarbeit mit der Industrie erlebte die Burg um 1930 in der Kooperation mit der Staatlichen Porzellanmanufaktur Berlin (KPM). Die als „Hallesche Form“ bekannt gewordenen Gefäße der Manufaktur sind Ausgangspunkt einer Ausstellung der vermittlungsstelle_b mit mehr als 30 Gefäßentwürfen von Lehrern sowie ehemaligen und heutigen Studenten der Burg für die Industrie. Die jüngsten Entwürfe entstanden 2015 in einem Entwurfsseminar zum rapid prototyping unter Leitung des berliner Designers Mark Braun. Sie reihen sich mit ästhetisch wie im Gebrauch herausragenden Lösungen in die über viele Jahrzehnte an der Burg gepflegte Gefäßkultur ein.

In der vermittlungsstelle_b findet am 22. Juni um 18 Uhr außerdem ein von Prof. Dr. Matthias Noell moderierter Runder Tisch zum Thema Historiographie des Designs in der DDR statt.